
©2012 Sven Joerg Hansen
Die Illusion des Ich ist eine Multimedia-Arbeit
von Sven Joerg Hansen
Materie erscheint uns für gewöhnlich unterschiedlich
vom Geist. Tatsächlich ist jedoch Materie nur eine
Projektion unseres Geistes. Wir glauben, dass da etwas
unabhängig existieren würde, was eigentlich das freie
Spiel unseres Geistes ist. Wir halten die Projektion des
Tages für real, und in der Nacht geben wir unseren Träumen
dieselbe Realität. Die Eindrücke im Spiegel des Geistes
ändern sich die ganze Zeit. Da sie sich permanent ändern,
haben sie jedoch keine unabhängige Existenz.
Das Erkennen der Illusion des Ich besagt, dass die
materielle Welt keine letztendlich vorhandene Wirklichkeit
ist und die Lebewesen keine wirklich existierende
Persönlichkeit besitzen.
Sämtliche Erscheinungen sind vergänglich, leer und ohne Inhalt
und nichts weiter als die Projektion des eigenen Geistes.
Die Welt ist keine Welt des Seins, sondern des ständigen Werdens,
in der es keine festen Substanzen und keine unumstößlichen Regeln gibt.
Es gibt kein Ich, das was wir als Ich bezeichnen ist lediglich das wiedergeborene Karma.
Die Annahme eines festen „Ichs“ ist demnach als die Ursache allen Leidens zu erkennen.
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©2012 Sven Joerg Hansen